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Vorsorgevollmachten

Ein Testament regelt, was im Fall des Todes gelten soll. Ebenso wichtig sind Vorsorgemaßnahmen für den Fall der Pflegebedürftigkeit oder sonstiger schwerer Erkrankungen. Durch eine plötzliche Krankheit oder einen Unfall kann man schnell in die Lage geraten, seine persönlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln zu können und auf die Mitwirkung anderer angewiesen zu sein. Ehepartner und nahe Verwandte sind in solchen Situationen nicht automatisch befugt, für die betroffene Person handeln und entscheiden zu können.

Mit Hilfe des Notars kann man für solche Fälle Vorsorge treffen. Die wichtigsten Maßnahmen sind dabei die Vorsorgevollmacht, die Betreuungsverfügung und die Patientenverfügung. Hierdurch kann die staatliche Anordnung von Betreuungsmaßnahmen verhindert werden. In der Patientenverfügung können dem Bevollmächtigten und dem behandelnden Arzt Vorgaben zur Behandlung in Fällen schwerer, unumkehrbarer Erkrankungen gemacht werden. Hier entspricht es oft dem Wunsch, in Frieden und menschenwürdig ohne intensivmedizinische Behandlung sterben zu können.

Der Notar veranlasst auf Ihren Wunsch auch die Eintragung der Erteilung von Vorsorgevollmachten im von der Bundesnotarkammer geführten Zentralen Vorsorgeregister. Diese Eintragung stellt sicher, dass im Vorsorgefall, also z.B. bei Pflegebedürftigkeit oder schwerem Unfall, Ihre Vollmacht auch tatsächlich berücksichtigt wird und es zu keiner Einleitung einer staatlichen Zwangsbetreuungsmaßnahme kommt. Weitere Informationen über das Zentrale Vorsorgeregister finden Sie unter www.vorsorgeregister.de.

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Beratung und Beurkundung
Notar Dr. Sebastian Apfelbaum | Ludwigstraße 6 | 97816 Lohr a.Main | Tel. 09352 60 43 85 0 | Fax 09352 60 43 85 9 | info@notar-apfelbaum.de